Newsletter 1/2016

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Das Jahr 2016 ist kraftvoll gestartet und schon sind wir im Frühlingsmonat März.
Die letzten Monate waren voll mit spannenden Photoshootings, wie z.B. das mit dem Swiss Speedskating Team auf dem Eis und im Studio.

5 Jahre ist es her seit der letzten Pure Sailing Passion Tournee. Zusammen mit dem Crusing Club Schweiz Region Basel präsentieren wir am 23. März eine Multivision mit meinen schönsten Aufnahmen der letzten Jahre.
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2016 Pure Sailing Passion Show

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5 Jahre ist es her seit der letzten Pure Sailing Passion Tourne. In der Zwischenzeit konnte ich viele neue schöne und spannende Photos schiessen.
Ich freue mich richtig eine Auswahl davon am Abend vom 23. März in Basel zu zeigen. Neben der Vorschau auf Rio 2016 Olympischen Spiele werden auch Zeitlose Bilder über die berühmten J Class Yachten und viele andere schöne Momente der nautischen Welt zu sehen sein.
Portraits Fotografie ist seit einigen Jahren ein wichtiger Teil meiner Arbeit geworden.
Pure Personality ist das Thema. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, die Stärke der Persönlichkeit zu entdecken und mit der Kamera fest zu halten. Dafür planen wir noch eine Überraschung.

Datum & Ort:
23. März 2016 Hofmattsaal Münchenstein Basel 20:00

Die Vorbereitungen laufen gut, die Partner sind voll mit dabei und zusammen haben wir schon über 200 der 350 Tickets verkauft.

 Der Verkauf läuft über Ticketino.
Details über den Anlass

Ein spezieller Dank an den CCS Region Basel, Photomarlin und das Wave Magazin.

Yoga Sport or Art

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Most of the time I’m shooting sport outdoor is it sailing or mountains, but some times we stay inside.
End of year is always a good moment to try out new ideas. This photos  where taken with Nora Kersten a professional Yoga teacher here in Zurich and a former Miss. It’s great to discover as photographer the human body as a form of art.
Model: Nora Kersten
H&M: Astrid MV
Retouching: Uliana

See all photos of this shooting: http://bit.ly/yoga_nora

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Fotografieren mit behinderten Menschen

Diese Jahr durfte ich zwei Fotoprojekte realisieren, mit Menschen, die mit einer Behinderung durch das Leben gehen. Die Behinderungen sind sehr unterschiedlich, von geistigen, aber auch physische und zum Teil in Kombination.

Bis jetzt war der Kontakt mit ihnen für mich etwas ungewiss. Ich hatte bereits ein paar Erfahrungen gemacht, aber wird es klappen? Portraitaufnahmen sind immer etwas sehr persönliches, das wird ein richtig grosser Schritt, dachte ich mir.

Nach dem ersten Projekt, ein Buch über die Bewohner eines Wohnheims in Zürich-Seefeld, merkte ich, dass es gar nicht so schwer ist. Man kann mit Ihnen fast so umgehen, wie mit anderen Menschen auch. Zusammenfassend konnte man sagen: authentisch sein ist die Lösung. Nur bei gewissen Themen, je nach Behinderung, ist etwas Vorsicht geraten: Bei einem Spaziergang mit einer Gruppe kam das Thema Rauchen in die Gesprächsrunde und natürlich habe ich versucht, meinen Standpunkt zu erklären. Rauchen ist ungesund und wer gesund lebt, lebt länger. Plötzlich war das Thema Tod in der Runde und da musste die Leiterin kurz eingreifen.

Link zum Buch: Dabei sein

Was mich schon seit einiger Zeit beschäftigte war das Video von Pro Infirmis mit Gianni Blumer

Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=7FH4yK5ibmM
Es zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie wir mit ihnen aus ihrer Sicht umgehen, und ja wir machen einiges falsch.

Kurz darauf kam das zweite Projekt mit sechs Segler von Sailability. Das war nochmals einen Schritt weiter, nicht nur Portraits, dazu werden wir sie noch mit Wasser bewerfen.

Warum mit Wasser bewerfen, das ist doch nicht fair, sagten einige, das geht nicht!
Und genau darum ging es. Doch es macht Sinn, denn wenn sie segeln gehen, werden auch sie nass. Sie haben genauso Freude an grossen Wellen und viel Wind wie jeder andere Segler auf der Welt.

Ohne die Unterstützung der Sailability.ch Organisation hätte ich nie den Mut aufgebracht, die sechs jungen Segler mit Wasser zu bewerfen, aber sie haben mir gezeigt, dass es geht und wir mit ihnen umgehen können wie mit anderen Segler/Sportler.  Natürlich geht auch ein grosser Dank an die sechs junge Seglerinnen: Wayra, Luis, Patrick, Alex, Dominik, Florian.

Die Bilder sind nun veröffentlicht und nehmen Ihren Weg, es würde mich sehr freuen, wenn diese Bilder genau die Diskussion anregen und den Umgang mit unseren Freunden vereinfachen.

Link zu den Bilder: Wir sind Segler/innen

Was mich weiterhin beschäftig: nicht unsere behinderten Freunde müssen lernen, mit uns umzugehen, sondern wir mit ihnen. Frage mich manchmal, wer ist den hier behindert. Die unverfrorene, direkte und ehrliche Art, welche ich mit diesen zwei Projekten erleben konnte, ist sehr erfrischend und würde manchen gut tun.

Jürg Kaufmann